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Tiernahrung verpacken: Beutel befüllen und sicher verschließen

Weil kein Produkt wie das andere läuft

Kein Tier frisst wie das andere. Und kaum ein Futter läuft wie das andere.

Was für den Käufer ganz selbstverständlich aussieht, ist in der Verpackung oft ein ziemlich anspruchsvoller Prozess. Ein Beutel wird geöffnet, Futter wird entnommen, ein Tier wird versorgt. Im Napf, im Trog, im Stall, im Käfig, in der Voliere oder im Teich wird aus einem verpackten Produkt ein Stück Alltag.

Für den Hersteller beginnt dieser Moment viel früher.

Mit der Rezeptur. Mit den Rohstoffen. Mit die Frage, wie das Produkt später beim Kunden ankommt. Und natürlich mit der Verpackung. Denn ein Beutel Tiernahrung ist nicht nur ein Beutel. Er schützt Qualität, trägt Marke und muss im täglichen Gebrauch funktionieren.

Damit das gelingt, muss auch der Verpackungsprozess passen. Das Produkt muss sauber in den Beutel kommen. Das Gewicht muss stimmen. Der Siegelbereich sollte frei bleiben. Und der Beutel muss zuverlässig verschlossen werden.

Klingt einfach. Ist es aber selten.

Denn Tiernahrung ist nicht ein Produkt. Tiernahrung ist Trockenfutter, Nassfutter, BARF, Pellets, Flocken, Pulver, Diätfutter, Ergänzungsfutter, Fischfutter, Vogelsand, Einstreu, Heu, Gräser, Kräuter, Blüten, Leckerlis, Kauartikel und vieles mehr.

Manche Produkte laufen sauber durch. Andere machen es einem weniger leicht. Sie stauben, kleben, verhaken sich, entmischen sich oder liegen sperrig im Beutel. Manche sind leicht und voluminös. Andere schwer, fettig, feucht, stückig oder unförmig.

Darum beginnt eine gute Verpackungslösung für Tiernahrung nicht mit der Frage nach der Maschine.

Sondern mit der Frage: Was genau soll eigentlich verpackt werden?

Tiernahrung ist Vielfalt

Wer Tiernahrung herstellt oder abfüllt, kennt diese Spannbreite sehr genau. Ein feines Pulver verhält sich anders als ein Pellet. Ein Kräuter-Mix anders als ein Kauartikel. Vogelsand anders als Trockenfutter. BARF anders als ein Beutel Heu. Und selbst Produkte, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, können sich im Verpackungsprozess völlig unterschiedlich verhalten.

Das ist keine Nebensache. Es entscheidet darüber, welche Waage sinnvoll ist, wie das Produkt in den Beutel gelangt und welches Folienschweißgerät den Beutel am Ende sauber verschließt.

Gerade bei Tiernahrung zeigt sich schnell: Produkt, Beutel, Befüllung und Verschluss gehören zusammen.

Eine gute Maschine allein reicht nicht. Ein schöner Beutel allein auch nicht. Entscheidend ist, dass alles zusammen im Alltag funktioniert. Also dann, wenn nicht nur ein Musterbeutel auf dem Tisch liegt, sondern viele Beutel nacheinander verarbeitet werden.

Vom Produkt in den Beutel

Beim Befüllen von Tiernahrung geht es nicht nur um Gramm und Kilogramm. Natürlich muss das Gewicht stimmen. Aber vorher stellt sich eine viel praktischere Frage:

Wie verhält sich das Produkt auf dem Weg in den Beutel?

Rieselt es gleichmäßig? Staubt es stark? Bleibt es hängen? Klebt oder schmiert es? Darf es vibriert werden? Oder wäre eine andere Zuführung besser?

Diese Fragen klingen technisch. Sind sie auch. Aber sie sind gleichzeitig sehr nah am Produkt.

Ein Kräuter-Mix lebt von seinen Bestandteilen. Blätter, Blüten, Stiele und feine Anteile gehören zusammen. Wenn sich diese Mischung durch Vibration entmischt, ist das nicht nur ein technisches Problem. Dann verändert sich auch das, was später im Beutel ankommt.

Ein feines Pulver stellt andere Fragen. Staub kann beim Abfüllen stören, den Siegelbereich verschmutzen und unter Umständen in Maschinenbereiche gelangen, in denen er nichts zu suchen hat.

Stückige Produkte wie Leckerlis, Kauartikel, Trockenfisch oder Schweineohren bringen wieder andere Themen mit. Sie fallen nicht immer gleichmäßig. Sie können sperrig liegen, sich verhaken oder Hohlräume bilden. Das exakte Gewicht ist dann manchmal nicht so brav zu erreichen, wie man es sich auf dem Papier wünscht.

Und dann gibt es feuchte oder klebrige Produkte wie Nassfutter oder BARF. Auch hier reicht ein Blick auf die Produktgruppe nicht aus. Entscheidend ist, wie sich das Produkt tatsächlich verhält.

Darum werden die GALAXY Waagen nicht einfach aus dem Regal genommen und an irgendein Produkt gestellt. Sie werden auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt.

GALAXY Compact, Advance, Medi und Giant

Je nach Produkt, Füllgewicht und gewünschter Arbeitsweise kommen unterschiedliche GALAXY Modelle infrage.

Die GALAXY Compact passt häufig zu pulverförmigen, rieselfähigen oder trockenen Produkten. Zum Beispiel zu Pulver, Trockenfutter, Vogelsand oder ähnlichen Produkten bis etwa 2 kg.

Wenn es größer, schwerer oder unruhiger wird, kann die GALAXY Advance die passende Richtung sein. Sie kommt je nach Ausführung zum Beispiel bei Pellets, größeren Snack- und Kauartikeln oder Produkten im Bereich von etwa 3 bis 25 kg infrage. Wägezellen und Ausstattung werden passend zum Anwendungsfall ausgewählt.

Die GALAXY Advance AB mit Bandwaage wird besonders interessant, wenn ein Produkt nicht gut über eine Vibrationsrinne laufen sollte. Das kann bei Mischungen, feuchten Produkten, klebrigen Produkten, Nassfutter oder BARF der Fall sein. Auch strukturreiche Produkte profitieren mitunter von einer Bandlösung, wenn Vibration zu Entmischung oder unruhigem Produktlauf führt.

GALAXY Advance

Aber auch die Bandwaage ist nicht automatisch die Lösung für alles. Bei sehr feinen Pulvern kann Produkt unter die Transportbänder gelangen und dort Maschinenbereiche beeinträchtigen. Genau deshalb lohnt sich der genaue Blick auf das Produkt.

Die GALAXY Medi und GALAXY Giant kommen je nach Anwendung dann ins Spiel, wenn direkt in den Beutel abgefüllt werden soll oder wenn größere Füllbereiche gefragt sind, von kleinen Mengen bis hin zu schweren Gebinden.

Welche Waage passt, entscheidet sich nicht allein am Produktnamen. Es entscheidet sich am Produktverhalten, am Beutel, am Füllgewicht, an der gewünschten Genauigkeit, am Bedienablauf und daran, wie der spätere Verschlussprozess aussehen soll.

Oder kürzer gesagt: Man muss es sich anschauen.

Und genau darüber sprechen wir mit Ihnen.

Der Beutel ist mehr als nur Verpackung

Bei Tiernahrung werden viele verschiedene Beutelarten eingesetzt. Standbodenbeutel, Klotzbodenbeutel, Seitenfaltenbeutel, Beutel mit Zipp-Verschluss, Aufreißkerbe oder größere PE-Beutel und Säcke gehören zum Alltag.

Auch die Materialien unterscheiden sich. OPP, BOPP, Mono-PE oder Alu-Verbund kommen je nach Produkt, Haltbarkeit, Optik und Anforderung zum Einsatz.

Auf dieser Seite geht es nicht darum, jedes Material im Detail zu erklären. Am Ende hat jedes Produkt eigene Anforderungen. Wichtig ist das Zusammenspiel. Passt der Beutel zum Produkt? Zum Füllgewicht? Zur späteren Nutzung? Lässt er sich sauber befüllen? Bleibt der Siegelbereich frei? Kann der Bediener den gefüllten Beutel gut handhaben?

Und passt das Folienschweißgerät zur Beutelart und zum Arbeitsablauf?

Ein Beutel mit Zipp-Verschluss kann für den Endkunden praktisch sein. Ein Standbodenbeutel kann im Regal gut wirken. Ein Seitenfaltenbeutel kann bei bestimmten Füllvolumen sinnvoll sein. Ein großer PE-Sack kann für Heu, Kräuter oder Einstreu genau richtig sein.

In der Produktion bringt jeder dieser Beutel aber eigene Fragen mit. Manche stehen gut. Manche kippen leicht. Manche lassen sich gut führen. Andere brauchen mehr Aufmerksamkeit beim Handling.

Auch das gehört zur Verpackungslösung dazu.

Eine gute Schweißnaht beginnt vor dem Schweißgerät

Beim Verschließen von Tiernahrungsbeuteln kommt es nicht nur auf das Folienschweißgerät an. Die Maschine kann nur dann zuverlässig arbeiten, wenn die Voraussetzungen stimmen.

Der Siegelbereich muss möglichst frei von Produktresten, Staub, Fett und Feuchtigkeit bleiben. Nur dann können sich die Innenlagen der Folie sauber miteinander verbinden.

Das klingt nach einem kleinen Detail. In der Praxis ist es oft genau der Punkt, an dem sich zeigt, ob ein Ablauf funktioniert.

Wenn beim Befüllen Pulver auf den oberen Beutelrand gelangt, wenn Kräuter, Gräser oder Flocken im Siegelbereich hängen bleiben oder wenn fettige Produktreste die Innenlage verschmutzen, kann der Verschluss darunter leiden.

Deshalb betrachten wir Befüllen und Verschließen nicht getrennt voneinander. Der Weg in den Beutel entscheidet mit darüber, wie gut der Beutel später verschlossen werden kann.

Vom Beutel bis zum Füttern

Tiernahrung verpacken heißt, viele Anforderungen zusammenzubringen. Das Produkt soll passend dosiert werden. Der Beutel soll zum Inhalt passen. Die Naht soll sicher halten. Der Arbeitsablauf soll für die Bediener machbar sein. Und am Ende soll ein Beutel entstehen, der im Regal, im Versandkarton, im Lager und beim Kunden einen guten Eindruck macht.

Für das Tier zählt davon nichts bewusst. Es frisst einfach.

Für den Menschen dahinter zählt es umso mehr. Er öffnet den Beutel, füttert und vertraut darauf, dass die Qualität stimmt. Aus Rezeptur wird Alltag. Aus Verpackung wird Handhabung. Aus Tiernahrung wird Fürsorge.

Genau diesen Weg behalten wir im Blick.

Vom Produkt in den Beutel. Von Beutel zum Kunden. Vom Kunden zum Tier.

Wenn Beutel, Produkt und Arbeitsplatz zusammenpassen müssen

Damit dieser Weg funktioniert, muss die Verpackungslösung zum tatsächlichen Ablauf passen. Nicht ungefähr. Sondern so, dass Produkt, Beutel, Maschine und Bedienung miteinander arbeiten statt gegeneinander.

Welche polystar® Schweißmaschine zu Ihrer Tiernahrung passt, entscheidet sich nicht allein am Beutelmaterial oder an der gewünschten Nahtbreite. Es geht auch um das Produkt, das Füllgewicht, das Beutelformat und den Arbeitsplatz.

Bei vielen kleineren Beuteln kann die polystar® 350 DSM-TE eine sehr gute Lösung sein. Besonders dann, wenn leichte Beutel verarbeitet werden, eine glatte und dezente Naht gewünscht ist und der Ablauf zur Arbeitsweise in Ihrer Produktion passt.

Bei größeren, unförmigen oder stehenden Gebinden kann die HM Serie sinnvoller sein. Das gilt zum Beispiel für PE-Beutel oder Säcke mit Heu, Kräutern, Einstreu oder anderen voluminösen Produkten. Hier geht es nicht nur um das Verschließen selbst, sondern auch um das Handling davor. Der Beutel soll gut geführt werden, möglichst aufrecht bleiben und beim Verschließen nicht mehr Produkt verlieren als nötig.

Mit passendem Zubehör, zum Beispiel einem Hubwagen, kann daraus eine Arbeitsstation entstehen, die das Verschließen großer oder schwerer Gebinde erleichtert. Das klingt unspektakulär. Ist im Alltag aber oft genau der Unterschied zwischen „geht irgendwie“ und „läuft vernünftig“.

Lassen Sie uns über Ihr Produkt sprechen

Weil kein Produkt wie das andere läuft, beginnt eine gute Verpackungslösung mit genauem Zuhören.

Wir schauen deshalb nicht nur auf die Maschine. Wir schauen auf den ganzen Ablauf.

Was füllen Sie ab? Wie verhält sich Ihr Produkt? Staubt es, klebt es, verhakt es sich oder entmischt es sich? Wie schwer ist der gefüllte Beutel? Bleibt der Siegelbereich frei? Welche Beutelart verwenden Sie? Und wie soll der Ablauf am Arbeitsplatz aussehen?

Diese Fragen sind keine Förmelei. Sie sind der Anfang einer Verpackungslösung, die zu Ihrem Produkt passt.

Manches lässt sich schon am Telefon gut eingrenzen. Manches klärt sich per Mail. Und manchmal ist es am sinnvollsten, mit Produktmustern und Beuteln in unseren Vorführraum nach Hamburg zu kommen. Dort sieht man oft schnell, was theoretisch gut klingt und was praktisch wirklich funktioniert.

Erzählen Sie uns, was Sie abfüllen möchten: Produkt, Gewicht, Beutel, Material und Ablauf. Wir schauen gemeinsam, welche GALAXY Waage, welches polystar® Folienschweißgerät und welches Zubehör zu Ihrer Anwendung passen.

Entscheidend ist nicht der Name der Maschine.

Entscheidend ist, dass sie zu Ihrem Produkt passt.

Sprechen Sie uns an. Wir hören zu.

  • Folienschweißgeräte mit horizontalen Schweißschienen

    Ob Zeit- oder Temperaturgesteuert: der Schweißvorgang wird bequem über den Fußdrucktaster ausgelöst. Flexibel robust sind sie die perfekte Lösung für große Beutel und Säcke.

  • Durchlauf-Schweißmaschine für Polyethylenfolien

    Ob leichter Beutel oder schwerer Sack – die modular anpassbaren Durchlauf-Schweißmaschinen liefern perfekte Schweißergebnisse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Metern pro Minute und individuellen Ausstattungslösungen.

  • GALAXY Advance/AG/AGF

    Mit den GALAXY Abfüllwaagen kombinieren Sie Wiegen und Abfüllen in einem Schritt. Entdecken Sie maßgeschneiderte Optionen, intuitive Bedienung und robuste Edelstahlverarbeitung.

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Gemeinsam an Ihrem Prozess feilen

Jeder Betrieb tickt anders. Und kaum ein Futter läuft wie das andere. Sie möchten herausfinden, welche Kombination aus GALAXY Abfüllwaage, polystar® Schweißmaschine und Beutelmaterial für Ihr spezifisches Produkt und Ihre Abläufe im Alltag funktioniert? Dann sprechen Sie gern mit uns. Gemeinsam schauen wir uns Ihren Verpackungsprozess in Ruhe an und entwickeln eine Lösung, die sich in Ihrer Produktion bewährt.

Und wenn Sie die Technik nicht nur auf dem Papier kennenlernen möchten, kommen Sie gern mit Ihren Produktmustern in unseren Vorführraum nach Hamburg. Dort können Sie Maschinen, Materialien und Verpackungen live testen — mit Ihrem eigenen Futter.